Gemeindebasierte Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder mit Behinderungen

Ein Großteil der Bevölkerung verbindet körperliche und geistige  Behinderungen mit Magie, Strafe oder göttlicher Missgunst.

Menschen mit Behinderungen werden in Guatemala oft diskriminiert und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Ein Großteil der Bevölkerung verbindet körperliche und geistige Behinderungen mit Magie, Strafe oder göttlicher Missgunst. Dies ist auch für die Familienangehörigen schwer. Sie wissen oft nicht, wie sie betroffene Kinder angemessen pflegen und fördern können. In Guatemala werden rund 80 Prozent der Menschen mit Behinderungen nicht ausreichend gefördert.

Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen, die mit Behinderungen leben, Bildung und eine angemessene Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. 400 Kinder erhalten Zugang zu Förder- und Rehabilitationsmaßnahmen, die ihre Entwicklung unterstützen und ihre Situation nachhaltig verbessern.

250 Mädchen und 250 Jungen ohne Behinderung lernen, wie sie Kinder mit Behinderungen unterstützen können. Sie verstehen, dass diese die gleichen Rechte haben wie sie selbst. In gemeinsamen Veranstaltungen werden Berührungsängste abgebaut und die gegenseitige
Akzeptanz gestärkt.

Des Weiteren lernen Eltern, Betreuerinnen und Betreuer in Schulungen, wie sie den Rehabilitationsprozess der Kinder begleiten und ihre Entwicklung fördern können.

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Abschlussbericht