Schutz von Mädchen vor sexueller Gewalt

März 2016 bis Februar 2020 Gewalt gegen Mädchen und Frauen durch Partner und Familie sind in keinem anderen Land so hoch wie in Bolivien. Dazu zählen auch ungewollte Schwangerschaften, die im Zuge sexuellen Missbrauchs entstehen. Da diese Themen in der Gesellschaft Tabu sind, können betroffene Mädchen und Frauen sich nur schwer an rechtliche Instanzen wenden oder die Täter zur Anzeige bringen.

Die Stifterinnen Dr. Karina Klein und ihre Tochter Milena Grieger unterstützten in Tarija mit ihrer Stiftung Johana - our own lives, bodies & rooms den Bau eines Schutzhauses für Mädchen und junge Frauen mit ihren kleinen Kindern.

Bericht über abgeschlossenes Projekt 2014 - 2017

Sie reisten nach Bolivien, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen und sahen, dass noch viel zu tun war. So haben sie die zweite Phase des Projektes in Tarija angestoßen. Auch das erste Projekt unserer Stiftung und der Gründungsimpuls waren ein Frauenhaus. Daher haben wir uns sofort angeschlossen.

In der zweiten Phase des Projektes bauen wir nun gemeinsam das Mädchenhaus aus und erweitern es um ein neues Stockwerk. Darüber hinaus bieten wir psychosoziale Unterstützung, damit diese Mädchen sich ein eigenständiges und unabhängiges Leben aufbauen können. Auf Gemeinde- und Landkreisebene fördern wir den Aufbau von Schutzstrukturen gegen sexuellen Missbrauch sowie die Aufklärung über Kindesschutz und sexuelle und reproduktive Rechte.

 

Hier erfahren Sie mehr zum aktuellen Projekt

Dritter Zwischenbericht

 

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Am 5. September 2017 kam eine Anfrage von der Stiftung Hilfe mit Plan. Anlässlich des Stiftertreffens in Hamburg hielt eine dynamische 25-jährige Frau namens Laura einen Vortrag. Sie war als kleines Mädchen ein Patenkind von Plan International und wurde dann eine erfolgreiche Programm-Managerin des Kinderhilfswerkes.

Der Bitte, uns in Timmendorfer Strand besuchen zu können, stimmten wir natürlich mit Freude zu. Gemeinsam mit Laura kam nicht nur die Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation, sondern auch noch Loveness aus Simbabwe. Loveness setzt sich in Simbabwe gegen Frühverheiratung ein.

Zum Interview am 13. September 2017 wurde Frau Latzel von Lübecker Nachrichten eingeladen. Es war ein sehr interessantes Gespräch.

Anschließend sind wir mit Laura und Loveness zum Essen in ein Lokal an der Promenade gegangen. Für die Mädchen wurde ein besonderer Nachtisch kreiert, den wir dann aber alle gegessen haben. Beide erzählten uns, dass sie noch nie am Meer gewesen sind und sprangen mit Freude am Strand herum.

Im Mai 2019 bekamen wir im Rahmen des 5. Internationalen Stiftertreffens erneut Besuch - diesmal aus Guatemala. Mit Mayra, einer jungen Aktivistin, trafen wir uns in Lübeck.

Foto © Rüdiger Jacob / Plan International

"Fortschritt wird es nur geben, wenn Mädchen und junge Frauen als Träger von Rechten wahrgenommen werden und gleichberechtigt leben können."

#Mayra